Dienstag, 12. April 2011

Gedicht des Meeres

Das Meer weicht zurück
bis zum Horizont
geht über in Grau

Im feuchten spiegelnden Grunde
werfen hunderte von Sandwürmern gekräuselte Burgen auf
grünlichbraune Algen schlingen sich umher
und die bunten Häuser der Napfschnecken
setzen sich vereinzelt als Punkt hinzu

zaghaft nähert sich die Flut
treibt kleine Krebse
zwischen die flüchtigen Zeilen

NHF - 2011

Keine Kommentare: